Leseprobe

Ein bisschen Abenteuer.
Ein Moment fürs Herz.

Zwei kurze Auszüge aus „Tierisch viel Mut“: Begegne Fuchs Henning am Bach und erlebe einen bewegenden Moment aus Limans wahrer Geschichte.

Beide Auszüge als PDF Vorabfassung · ca. 2 Minuten Lesezeit

01 · Ein tierisches Abenteuer

Der Fuchs und die verschwundene Brücke

Aus dem Anfang der ersten Tiergeschichte.
Fuchs Henning und die Hasenfamilie an den gegenüberliegenden Ufern des angeschwollenen Bachs.
Illustration aus „Der Fuchs und die verschwundene Brücke“

Als Fuchs Henning am Morgen zum Bach kam, war die Brücke fort. Gestern hatte noch eine alte Buche über dem Wasser gelegen. Er war darübergelaufen, um Brombeeren auf der anderen Seite zu suchen. Heute ragte nur ihr zersplittertes Ende zwischen den Steinen hervor. Der nächtliche Regen hatte den Bach so anschwellen lassen, dass er den Stamm mitgenommen hatte.

Henning setzte sich auf die Hinterpfoten.

»Dann gibt es heute eben keine Brombeeren.«

»Brombeeren!«, rief eine Stimme vom anderen Ufer. »Du denkst an Brombeeren?«

Unter den Wurzeln einer Erle stand die Hasendame Hanne. Neben ihr drängten sich drei junge Hasen.

Der kleinste hatte die Ohren so fest an den Kopf gelegt, als wollte er verhindern, dass der Wind sie stahl.

»Unser Weg zur Wiese ist überschwemmt«, rief Hanne. »Und das Wasser steigt bis in unsere Mulde.«

Ende des Auszugs

02 · Eine wahre Begegnung

Liman – Ein sicherer Hafen

Fatih kehrt nach einem halben Jahr in das Dorf zurück, in dem er Liman kennengelernt hat. Ein Auszug aus der persönlichen Bonusgeschichte nach wahrer Begebenheit.
Fatih Aydik kuschelt mit Kater Liman; das gemeinsame Originalfoto wurde mit KI stilistisch bearbeitet.
Liman und Fatih · Originalfoto mit KI stilistisch bearbeitet

Ein halbes Jahr verging.

Als ich erneut in das Dorf reiste, war mein erster Gedanke bei ihm. Würde er noch dort sein? Würde er mich wiedererkennen?

Ich suchte nach ihm. Und tatsächlich, kurze Zeit später stand er vor mir.

Ich ging in die Hocke und hielt ihm meine Hand hin.

Er schnupperte daran, schmiegte sich an mich und strich schnurrend um meine Beine.

Es fühlte sich an, als hätten wir uns erst gestern gesehen.

Doch sein Anblick traf mich mitten ins Herz.

Liman war abgemagert. Sein einst leuchtend oranges Fell war schmutzig und zerzaust. An seinem Ohr zeichnete sich eine Verletzung ab. Die vergangenen Monate hatten deutliche Spuren hinterlassen.

[…]

Ich sah ihn an. Trotz allem war er wieder zu mir gekommen und schenkte mir sein Vertrauen.

Da stand mein Entschluss fest.

Ich würde ihn nicht noch einmal diesem Schicksal überlassen.

Ende des Auszugs

Zwölf Tierabenteuer. Und Liman.

Wie es weitergeht?
Das erzählt das Buch.

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